druckveredelung-folien

Bei dieser Art der Druckveredelung handelt es sich zwar um die teuerste, jedoch erhöht sie wesentlich die Verschleiß- und Biegefestigkeit.
Die Folien, die mit diesem Verfahren bearbeitet werden, bestehen zu 90% aus Erdöl basierenden Polypropylen und zu 10% aus Zellulose-Acetat.
Die Folie bewegt sich über eine Vorrichtung zum Leim-Werk. Dort wird der auf Wasser basierende Klebstoff aufgetragen. Die Folie wird anschließend durch einen erwärmten Chromzylinder auf das Papier oder Karton aufgebracht. Für diese Methode steht eine Vielzahl von Folienarten zur Verfügung.

Glanz-Folie

Bei der Glanzfolien-Kaschierung kommen glänzende Folien in einer Stärke von 12/1000 mm zum Einsatz. Die Glanzfolien Kaschierung ist heute millionenfach bewährt und die Einsatzmöglichkeiten sind auf Grund der Vielfalt beinahe unbegrenzt.

Matt-Folie

Immer öfter werden seidenmatte Effekte als Veredelung eingesetzt. Dafür stehen sowohl Polypropylen- als auch Acetat-Folien zur Verfügung. Besonders reizvoll für die Gestaltung ist die bereits erwähnte Verbindung einer Mattfolien-Kaschierung mit einer partiellen Glanz-Lackierung.

PPVK-Kaschierung

Traditionell kamen Zellulose-Acetat-Folien bei der Herstellung von folienkaschierten Kartonfaltschachteln zum Einsatz. Die PPVK-Kaschierung stellt den Ersatz für diese Methode der Kaschierung dar. Diese Druckveredelung verbindet die Vorteile der maschinellen Möglichkeit des Verklebens mit dem zusätzlichen Nutzen einer Polypropylen-Folie. Das erhöht die Reißfestigkeit,  sowie Rill- und Nutstabilität des Papiers. Außerdem ist sie für eine farbige Heißfolienprägung besonders gut geeignet und somit eine echte Alternative zur Zellulose-Acetat-Folie.